Überall dort, wo Lasten gehoben, transportiert oder millimetergenau positioniert werden müssen, sind intelligente Lösungen gefragt. Und das ist ziemlich oft der Fall. In der Produktion, auf dem Bau, in der Logistik… Die nötige Technik dafür kommt von Columbus McKinnon (Öffnet in einem neuen Tab), einem global tätigen Konzern aus North Carolina/USA und mit Niederlassungen in sämtlichen Teilen der Welt. Mit über 150 Jahren Erfahrung und mehr als 3000 Mitarbeitenden weltweit zählt das Unternehmen zu den führenden Anbietern intelligenter Antriebslösungen für die Automobil-, Metall-, Pharma-, Lebensmittel- oder Eventindustrie. Neben klassischen Kettenzügen, Hebeböcken und Fördersystemen rücken zunehmend smarte, datenbasierte Steuerungen in den Fokus. Diese ermöglichen die Vernetzung von Maschinen, liefern Echtzeitdaten zur Analyse und sorgen für eine effiziente Produktionssteuerung.
Die Niederlassung in Wuppertal ist mit über 130 Beschäftigten ein zentraler Standort innerhalb des Konzerns. Als Columbus McKinnon Industrial Products GmbH entwickelt und produziert das Unternehmen hier unter der traditionsreichen Marke Yale moderne Hebetechnik und Kransysteme. Etwa Elektro- und Drucklufthebezeuge, Kettenzüge, Winden, Hydraulikheber oder Hubwagen. Dabei arbeitet die Firma auch an innovativen Weiterentwicklungen. Vorletztes Jahr wurde erstmals ein batteriebetriebener Kettenzug auf den Markt gebracht, der bis zu einer Tonne Last präzise positioniert.
Die Marke Yale blickt auf eine lange Geschichte zurück: Bereits 1877 hat ihr Gründer den ersten Stirnradflaschenzug entwickelt – das Prinzip wird bis heute in manuellen Hebezeugen angewendet. Die erste Deutschlandniederlassung von Yale wurde knapp 50 Jahre später in Velbert gegründet, bevor sie 2011 von Columbus McKinnon übernommen und 2013 nach Wuppertal verlagert wurde. Hier ist sie heute unter der Adresse Yale-Allee im Gewerbepark VohRang zu finden. Dieser ist übrigens ein gelungenes Beispiel für die Revitalisierung von Brachflächen. Wo einst ein Rangierbahnhof war, haben heute Mittelständler wie der Werkzeughersteller WERA, der Messebauspezialist SMC Schäfer, der Maschinenbauer Profilator und eben Columbus McKinnon eine neue Heimat gefunden. Und nicht nur das: Der Standort Wuppertal dient sogar als Europazentrale, um von hier aus internationale Kund*innen zu bedienen.
Vielen Dank an Geschäftsführer Alexander Hartmann für den spannenden Einblick ins Unternehmen. Wer mehr über Columbus McKinnon erfahren möchten, wenden Sie sich gerne an das Team der Wirtschaftsförderung Wuppertal.



