Kleines Produkt, großer Erfolg. Millionen Frauen auf der ganzen Welt schätzen die Hygieneprodukte der Marke o.b.. Die Tampon-Marke ist für viele eine wichtige Alltagshelferin. Wuppertal trägt zu dieser Erfolgsstory maßgeblich bei. Produziert werden diese nämlich genau hier. Und das schon seit 1950!
Im Wuppertaler Werk der US-Firma Kenvue (Öffnet in einem neuen Tab), einem global agierenden Gesundheitsunternehmen, werden Tampons im zweistelligen Millionenbereich hergestellt – pro Tag! Damit zählt der Standort zu den größten Tampon-Produktionsstätten weltweit. Der Vorgang selbst ist beeindruckend: In der Produktion werden riesige, über 270 kg schwere Watteballen in Fasern aufgelöst, zu einem feinen Vlies verarbeitet und anschließend in Form gepresst.
Von Wuppertal aus werden die fertigen Produkte in über 40 Länder beliefert. Allein in Deutschland greifen jährlich rund 5,8 Millionen Käuferinnen zu den Produkten. Die Wuppertaler Produktion deckt dabei etwa 90 Prozent des Bedarfs ab. Damit ist der Standort nicht nur regional bedeutend, sondern ein zentraler Pfeiler der globalen Versorgung. Wenn Sie irgendwo auf der Welt schon einmal ein o.b.-Produkt gekauft haben, kam es mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Wuppertal.
Hier befindet sich aber nicht nur die Produktion, sondern auch das Innovationszentrum mit Forschung & Entwicklung. Zum Beispiel wurde Mitte 2024 ein Periodenslip auf den Markt gebracht, der hier entwickelt wurde. Es war das erste Menstruationsprodukt von o.b. außerhalb der klassischen Tampons.
Der Standort Wuppertal steht damit exemplarisch für die Verbindung aus Innovationskraft, Produktionskompetenz und gesellschaftlicher Verantwortung. Hier wird die Zukunft von Consumer Health aktiv mitgestaltet.
Vielen Dank an Michel Motz, Werksleiter, und Dirk Blasey, Facility Manager, für den Einblick. Es ist toll, wie ein Produkt aus Wuppertal hilft, Mädchen und Frauen weltweit den Alltag zu erleichtern.
Das Gemälde im Hintergrund zeigt übrigens Dr. Judith Esser Mittag. Sie war maßgeblich an der Entwicklung des o.b. Tampons beteiligt. Ihre Idee war es, ein Produkt zu entwickeln, das mit dem weiblichen Körper zusammenarbeitet, um optimalen Schutz zu bieten. Das war ihr vor allem als passionierte Schwimmerin sehr wichtig. Und als Gynäkologin, die in der Landesfrauenklinik in Wuppertal arbeitete, brachte sie ihr medizinisches Fachwissen ein. Eine beeindruckende Geschichte.
Wer mehr über das Tampon-Werk in Wuppertal wissen möchte, wendet sich gerne an das Team der Wirtschaftsförderung Wuppertal.



