Die Drehmomentschlüssel von STAHLWILLE Eduard Wille GmbH (Öffnet in einem neuen Tab) sorgen nicht nur dafür, dass Schrauben richtig angezogen werden. Sie signalisieren, wann die Einstellung perfekt ist, dokumentieren den Vorgang und senden die Daten an ein zentrales System. Dort können sie von der Stelle für Qualitätssicherung überprüft werden. Damit hat der Wuppertaler Weltmarktführer für Handwerkzeuge im Drehmomentbereich einen echten Innovationscoup gelandet. Denn das Ganze ist nicht nur eine Arbeitserleichterung für Mechaniker*innen, sondern hat auch sicherheitsrelevante Hintergründe. Alle Hobbyhandwerker*innen kennen das: Nach fest kommt ab. Bei gewissen Anwendungen und empfindlichen Materialien sollte das jedoch besser nicht passieren. Zum Beispiel bei Produktion, Wartung und Reparatur von Flugzeugen, Fahrzeugen, ICE-Zügen und Windkraftanlagen.
Seit 1862 produziert Stahlwille Schraubwerkzeuge aber auch Schlag- und Hebelwerkzeuge, Elektrik- und Installationswerkzeuge, Kfz-Spezialwerkzeuge, Mess-, Markierungs- und Prüfwerkzeuge und Zangen. Sie werden für professionelle Anwendungen in Industrie, Luftfahrt, Automotive, Handwerk, Agrarwirtschaft und Schienenverkehr genutzt.
Das Traditionsunternehmen setzt dabei voll auf „MadeinGermany“. Geschmiedet wird im eigenen Werk in Thüringen. Danach kommen die Rohlinge für die weitere Bearbeitung nach Wuppertal. Stahlwille erreicht eine Fertigungstiefe von knapp 95%. Über 600 Mitarbeitende sind deutschlandweit an den Standorten beschäftigt. Hinzu kommen Vertriebsgesellschaften weltweit.
Auf die Weiterentwicklung seiner Werkzeuge legt das Unternehmen großen Wert. Schließlich werden Produkte und Anwendungen immer komplexer. Stahlwille rückt die Bedürfnisse der Benutzer*innen in den Fokus, um seine Werkzeuge stets an neue Anforderungen anzupassen.
So geschehen auch bei den vernetzten Werkzeugen, die Stahlwille in den vergangenen Jahren vorgestellt hat. Der traditionelle Werkzeugbau wurde hier mit den Möglichkeiten der Digitalisierung verknüpft und unterstützt die Industrie4.0.. Die Softwareentwicklung findet übrigens auch hausintern in Wuppertal statt.
Vielen Dank an Geschäftsführerin Vera Bökenbrink für den wunderbaren Empfang. Und auch das will erwähnt sein: An der Spitze des Weltmarktführers steht eine Frau, die die Geschicke leitet, was leider immer noch eine Besonderheit darstellt. Das wiederum aber macht Vera Bökenbrink auch zu einem Vorbild und inspiriert eine hoffentlich große Zahl zukünftiger Unternehmerinnen.
Bei über 160 Jahren Tradition und Innovation bin ich gespannt, was Stahlwille sich als nächstes ausdenkt. Wenn Sie inzwischen mehr über das Unternehmen erfahren möchten, wenden Sie sich gerne an das Team der Wirtschaftsförderung Wuppertal.
