Mit dem Förderprogramm InProKI – „Innovative Produktionssysteme durch KI-Integration“ (Öffnet in einem neuen Tab) setzt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gezielte Impulse für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in industriellen Produktionssystemen.
Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Lösungen statt theoretischer Ansätze: Gefördert werden Verbundprojekte, die zeigen, wie KI konkret zur Steigerung von Produktivität und Effizienz in der Produktion eingesetzt werden kann.
Darum geht´s
Gefragt sind Projekte mit klarem Anwendungsbezug und messbarem Mehrwert für die betriebliche Praxis. Im Fokus stehen dabei:
- produktivitätssteigernde KI-Anwendungen
- konkrete Demonstratoren und Best Practices
- der gezielte Transfer in Unternehmen
- mindestens drei realistische Anwendungsfälle pro Projekt
Ein wesentliches Bewertungskriterium ist die pilothafte Umsetzung, also die Erprobung der entwickelten Lösungen an einem konkreten Beispielprodukt.
Förderbedingungen im Überblick
- Gefördert werden interdisziplinäre Verbundprojekte
(5–7 Partner aus Unternehmen und Forschung) - Inhaltlicher Schwerpunkt: KI in Produktionssystemen
- Projekte müssen anwendungsorientiert sein
- Reine Grundlagenforschung (z.B. neue KI-Algorithmen oder Hardware) ist nicht förderfähig
- Fördervolumen: 5 bis 10 Mio. Euro pro Verbundprojekt
- Förderquote: bis zu 50 %
Für wen ist InProKI interessant?
Das Programm richtet sich insbesondere an:
- produzierende Unternehmen
- Systemanbieter und Technologieunternehmen
- Hochschulen und Forschungseinrichtungen
Gerade für Akteure, die an Themen wie Digitale Zwillinge, modulare Fabriken, Microservices oder KI-gestützte Entscheidungsprozesse arbeiten, bietet InProKI eine Möglichkeit, innovative Ansätze in die Anwendung zu bringen.
Wichtig: Die Frist zur Einreichung von Projektskizzen endet am 22. Mai 2026.



