Ohne Kabel keine Energiewende, kein Glasfaserausbau und keine leistungsfähige digitale Infrastruktur. Was oft unsichtbar bleibt, ist für viele Zukunftstechnologien unverzichtbar. Produziert wird ein Teil davon mitten in Wuppertal.
Oberbürgermeisterin Miriam Scherff und Eva Platz, Vorständin der Wirtschaftsförderung Wuppertal, haben das Werk von Prysmian Kabel & Systeme GmbH (Öffnet in einem neuen Tab) besucht. Standortleiter Okan Deniz gab ihnen Einblicke in die Produktion und die Rolle des Standorts im weltweit agierenden Konzern.
Prysmian ist Weltmarktführer für Energie- und Telekommunikationskabel sowie zugehörige Systeme. Das Wuppertaler Werk ist mit rund 350 Beschäftigten ein wichtiger Produktions- und Entwicklungsstandort. Ein Schwerpunkt liegt auf Energiekabeln.
Die in Wuppertal hergestellten Kabel sind wichtiger Bestandteil von Windkraftanlagen. Und auch in Flugzeugen, Hochgeschwindigkeitszügen, Krananlagen und im Tunnelbau werden die Produkte verbaut.
Die Kabelindustrie hat in Wuppertal Tradition. Die Wurzeln reichen bis 1874 zurück, zur Bandfabrik von Carl Reinshagen und Heinrich Hüttenhoff. Über die vielen Wuppertaler*innen noch bekannte Marke Draka gehört das Werk seit 2011 zur Prysmian Group, deren Hauptsitz in Italien liegt.
Das Wuppertaler Kabelwerk ist nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber, sondern auch engagierter Ausbildungsbetrieb. Das Unternehmen hat sich schon an einigen unserer Formate beteiligt. U.a. haben Schüler*innen beim Zukunftsfrühstück und auf der Ausbildungsbörse Einblicke in die Arbeit im Kabelwerk bekommen. Und am 24. November treffen wir Prysmian beim Berufsorientierungsevent „Bowling mit Azubis“ wieder. Darauf freuen wir uns!
Vielen Dank an Okan Deniz und sein Team für den Einblick in einen Standort, der industrielle Tradition und Zukunftstechnologien verbindet.



