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Aktuelles | 29.10.2025

Bergische Unternehmen arbeiten an einer nachhaltigen Zukunft

Acht Betriebe arbeiten im Projekt ÖKOPROFIT ein Jahr lang an Maßnahmen, um ihren Ressourcenverbrauch zu senken – und dabei Kosten zu sparen.

Acht Unternehmen aus Wuppertal, Solingen, Remscheid und Radevormwald starten ins Projekt ÖKOPROFIT.

Nachhaltigkeit ist längst kein Zukunftsthema mehr – sie ist Teil unternehmerischer Verantwortung und Wettbewerbsfähigkeit. Mit dem Auftakt der 14. Projektrunde von ÖKOPROFIT im Bergischen Städtedreieck setzen acht Unternehmen aus Wuppertal, Solingen, Remscheid und Radevormwald ein Zeichen für gelebten Umweltschutz und ressourcenschonendes Wirtschaften.

Seit 25 Jahren wird das Programm in Nordrhein-Westfalen umgesetzt. Das Bergische Städtedreieck gehört dabei zu den aktivsten Regionen: 167 Unternehmen haben hier bereits das begehrte ÖKOPROFIT-Siegel erhalten – und damit belegt, dass sich Ökologie und Ökonomie erfolgreich verbinden lassen.

Die bisherige Bilanz spricht für sich. 34,7 Mio. kWh Energie und 23.200 Tonnen CO₂ können bereits durch ÖKOPROFIT-Maßnahmen jährlich eingespart werden. Begleitet von  einer jährlichen Kosteneinsparung von rund 5,8 Millionen Euro für die teilnehmenden Unternehmen.

Acht Unternehmen – ein Ziel

Bei der 14. ÖKOPROFIT-Runde gehen an den Start:


Die Unternehmen stellen ihre Erwartungen an das Projekt vor: Svenja Polick von Policks Backstube würde gerne mehr Energie sparen.

Bewusstsein für nachhaltiges Handeln schärfen

Zum Auftakt begrüßte Thomas Heider von der Landeseinrichtung NRW.Energy4Climate die Teilnehmenden und machte deutlich: „ÖKOPROFIT ist das Starterpaket – ein niederschwelliger Einstieg in nachhaltiges Wirtschaften.“ Gerade im Hinblick auf die zunehmende verpflichtende Nachhaltigkeitsberichterstattung sei das Thema aktueller denn je. Aber auch ohne gesetzliche Vorgaben, ist für viele Unternehmen Nachhaltigkeit längst Teil moderner Unternehmensführung. 

Von Beginn an begleitet wird das Projekt von Dr. Stefan Große-Allermann von der B.A.U.M. Consult GmbH. Sein Anspruch: durch ÖKOPROFIT nicht nur technische Verbesserungen anstoßen, sondern vor allem neues Denken fördern. „Wir wollen das Bewusstsein ändern, vom alten Mindset ‚Wohin mit dem Abfall?‘ hin zu ‚Wo kommt der Abfall überhaupt her?‘“, so Große-Allermann.

Das gelingt auch durch den intensiven Austausch im Netzwerk. Ob Textilproduzent oder Handwerksbetrieb – die unterschiedlichen Perspektiven inspirieren und zeigen, wie vielseitig Nachhaltigkeit in der Praxis umgesetzt werden kann.

Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit schärfen - damit stimmte Projektleiter Dr. Stefan Große-Allermann die Teilnehmer*innen auf das Projekt ein.

Das Projekt läuft über ein Jahr und kombiniert Workshops, Beratung und praktische Umsetzung. Neben der Wissensvermittlung zu Umweltrecht, Arbeitsschutz und Energiemanagement besuchen die Expertinnen und Experten von B.A.U.M. Consult die Betriebe vor Ort, um konkrete Einsparpotenziale zu identifizieren.

Die Maßnahmen reichen von der Umstellung auf LED-Beleuchtung über Photovoltaikanlagen und E-Mobilität bis hin zu optimierten Lüftungs- oder Wassersystemen. Viele Investitionen amortisieren sich bereits nach wenigen Jahren – ein klassisches Win-win für Umwelt und Unternehmen.

Am Ende steht die Prüfung durch eine Fachkommission. Wer überzeugt, erhält das ÖKOPROFIT-Siegel – ein sichtbares Zeichen für nachhaltiges Wirtschaften im Bergischen Städtedreieck.

Tragende Partner des Projekts sind die drei Bergischen Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid mit ihren jeweiligen Wirtschaftsförderungen, die Bergische IHK und NRW.Energy4Climate. 

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Wirtschaftsförderung Wuppertal
  • Wirtschaftsförderung Wuppertal
  • Wirtschaftsförderung Wuppertal

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