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Aktuelles | 19.06.2026

Thermo Fisher Scientific investiert in den Produktionsstandort Wuppertal

Lebensrettende Oxygenator-Membrantechnologie: Die Investition in moderne Fertigungskapazitäten unterstützt die weltweit steigende Nachfrage nach ECMO- und Herz-Lungen-Bypass-Therapien.

Erweiterung der Produktionskapazität für Oxygenator-Membranprodukte bei Thermo Fisher in Wuppertal. Mit dabei: Oberbürgermeisterin Miriam Scherff (2vli) und Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, sowie die Führungsriege von Thermo Fisher mit Konrad Bauer (3vre), Senior Vice President/Global Business Services, Florian Bonn (2vre), General Manager/Membranes OEM und David Georg, Standortleiter Wuppertal (re.).

Thermo Fisher Scientific (Öffnet in einem neuen Tab) gab eine Investition zur Modernisierung und Erweiterung seines Produktionsstandorts in Wuppertal bekannt. Dadurch wird die Produktionskapazität für Oxygenator-Membranprodukte erhöht, die in Systemen zur extrakorporalen Membranoxygenierung (ECMO) und in Herz-Lungen-Bypass-Anwendungen eingesetzt werden.

Die Investition unterstützt die weltweit steigende Nachfrage nach Oxygenierungstherapien und unterstreicht das Engagement von Thermo Fisher für den Ausbau kritischer Fertigungskapazitäten im Gesundheitswesen in Europa.

Das Projekt erhöht die Produktionskapazität für speziell entwickelte gasdurchlässige, hydrophobe Kapillarmembranen, die in Herz-Lungen-Bypass-Systemen und ECMO-Anwendungen eingesetzt werden. ECMO ist eine lebenserhaltende Therapie, die vorübergehend Herz- und Lungenfunktion unterstützt, indem das Blut außerhalb des Körpers mit Sauerstoff angereichert wird. Diese hochspezialisierten Membranen ermöglichen die Aufnahme von Sauerstoff ins Blut sowie die Entfernung von Kohlendioxid während extrakorporaler Kreislaufverfahren und sind wesentliche Bestandteile lebensrettender Therapien weltweit.

„Da die Nachfrage nach modernen Oxygenierungstherapien weltweit weiter wächst, wird die Erweiterung unserer Fertigungskapazitäten in Wuppertal dazu beitragen, unsere Kunden und die Patienten, die auf diese Technologien angewiesen sind, noch besser zu unterstützen“, sagte Florian Bonn, General Manager, Membranes OEM, Thermo Fisher Scientific. „Diese Investition hilft Thermo Fisher Scientific dabei, eine zuverlässige Versorgung sicherzustellen, operative Exzellenz voranzutreiben und die lange Innovationsgeschichte des Standorts fortzuführen.“

Neben der Stärkung der Fertigungskapazitäten umfasst das Projekt auch Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Belegschaft und der Betriebsabläufe, um das langfristige Wachstum des Standorts zu unterstützen.

Konrad Bauer, Senior Vice President, Global Business Services, Thermo Fisher Scientific, erklärte: „Das Projekt in Wuppertal stellt eine wichtige Investition in die moderne Gesundheitsfertigung dar und verdeutlicht das Engagement von Thermo Fisher für die Förderung von Innovationen in der Intensivmedizin in Europa. Durch die Erhöhung der Kapazität für diese hochspezialisierten Membrantechnologien unterstützen wir unsere Kunden dabei, den steigenden Bedarf von Patienten mit langfristig resilienten Fertigungsstrukturen zu erfüllen.“

Eine feierliche Banddurchschneidung markierte das Ereignis. Zu den Gästen zählten die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Gitta Connemann, die Oberbürgermeisterin der Stadt Wuppertal, Miriam Scherff, sowie Führungskräfte von Thermo Fisher.

„Moderne Medizintechnik macht den Unterschied – für Patientinnen und Patienten, für Ärztinnen und Ärzte und für unsere Wirtschaft“, sagte Staatssekretärin Connemann. „Die Erweiterung hier in Wuppertal sendet ein starkes Signal: Thermo Fisher investiert in die Zukunft – in Innovation, in Produktion und in gute Arbeitsplätze. Deutschland gehört zu den weltweit führenden Standorten der Medizintechnik. Damit das so bleibt, brauchen wir Unternehmen, die Verantwortung übernehmen und hier investieren. Hochwertige Fertigung stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit. Sie sichert den Zugang zu wichtigen Medizintechnologien. Und sie schafft Wertschöpfung dort, wo Menschen leben und arbeiten. Das ist gut für Wuppertal. Und das ist gut für Deutschland.“

Mit dem geplanten Produktionsstart im September 2026 ist der Standort Wuppertal gut positioniert, um die weltweit steigende Nachfrage nach lebensrettenden Oxygenierungstherapien zu unterstützen. Dabei baut er auf mehr als 100 Jahre Fertigungserfahrung auf und erweitert gleichzeitig seine Kapazitäten für Technologien der Intensivmedizin.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Thermo Fisher Scientific

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