Zwei innovative Gründerinnen erhalten das Wuppertaler Gründungs- und Wachstumsstipendium „W-stip“.
- Anastasiia Borovyk, Gründerin von KiddyTrip, eröffnet Familien neue Möglichkeiten, gemeinsam spielerisch Städte, Natur und sogar das eigene Zuhause zu entdecken.
Ihre browserbasierte Plattform bietet interaktive Schatzsuchen und Stadtrallyes direkt im Handy-Browser – ganz ohne App-Download oder Vorbereitung. In Kooperation mit lokalen Partnern wie Wuppertal Marketing und der Initiative „(M)eine Stunde für Wuppertal“ hat sie bereits gezeigt, wie digitale Bildung, Kultur und Freizeit auf kreative Weise verbunden werden können.
„Ich möchte mit KiddyTrip zeigen, dass Lernen Spaß machen kann – draußen, gemeinsam und digital. Das Stipendium hilft mir, diese Vision umzusetzen und noch mehr Familien zu erreichen.“, sagt Borovyk. - Die Künstlerin und Erfinderin Aylin Bönneken hat einen innovativen Keilrahmen entwickelt. Ihr Ziel ist es, Kunst wieder stärker im öffentlichen Raum sichtbar machen, ohne Kompromisse bei Sicherheit oder Qualität einzugehen.
„Mit meinem Keilrahmen möchte ich Kunst in den Alltag der Menschen bringen und zugleich notwendige Sicherheitsstandards erfüllen“, erklärt Bönneken nach ihrem erfolgreichen Pitch.
Die Jury des W-tec-Fördervereins wählte die diesjährigen Stipendiatinnen aus. Das Programm richtet sich gezielt an Gründer und Gründerinnen mit regionalem Bezug und unterstützt innovative Geschäftsideen durch 1.500 Euro monatliche Förderung, Aufnahme in das Akzeleratorprogramm des W-tec, individuelle Beratung sowie Büroflächen im Technologiezentrum Wuppertal. Die Förderung ist zunächst auf sechs Monate angelegt, eine Verlängerung auf bis zu zwölf Monate ist möglich.
„Mit dem W-stip unterstützen wir gezielt Menschen mit innovativen Ideen, die in Wuppertal gründen und geben ihnen die Chance, ihre Projekte schneller und in einer professionellen Umgebung umzusetzen“, sagt Dr. Martin Hebler, Geschäftsführer des Technologiezentrums Wuppertal.
