Rund ums Thema Innovation prüfen wir für Sie bei folgenden Programmen, ob Ihr Unternehmen förderfähig ist und begleiten Sie bei der Antragstellung.
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)
Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist das größte Programm der Bundesregierung zur Bezuschussung anwendungsnaher technischer F&E-Projekte des Mittelstands und kooperierenden Forschungseinrichtungen.
Was wird gefördert?
F&E-Aktivitäten zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen als Einzel- oder Kooperationsprojekt zwischen Unternehmen oder mit einer Forschungseinrichtung. Thematisch gibt es keine Einschränkungen bezüglich Technologiefelder oder Branchen. Neu ist die Förderung von Durchführbarkeitsstudien.
Wer wird gefördert:
Bei Einzelprojekten sind KMU sowie mittelständische Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern und höchstens 50 Millionen Jahresumsatz förderberechtigt. Seit 2020 können auch mittelständische Unternehmen bis max. 999 Mitarbeitern von der Förderung profitieren, sofern sie mit einem KMU kooperieren.
Wie hoch sind die Zuschüsse?
Die zuwendungsfähigen Kosten für ein Einzelprojekt betragen max. 690.000 EUR. Der Förderanteil liegt zwischen 25% bis 45%.
Die zuwendungsfähigen Kosten bei einem Kooperationsprojekt betragen max. 560.000 EUR pro Unternehmen und max. 280.000 EUR für eine Forschungseinrichtung. Der Förderanteil liegt zwischen 30% und 55%.
Die Zuwendung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss.
Neuerungen seit 01.01.2025
Zu Jahresbeginn ist eine neue Richtlinie zum ZiM-Programm in Kraft getreten. Diese sollen vor allem jungen und kleinen Unternehmen sowie sogenannten Erstinnovatoren zu Gute kommen, die sich erstmalig an Forschungs- und Entwicklungsprojekten beteiligen. Für sie wurden die Förderbedingungen spürbar verbessert. Auch der Transfer von Forschungsergebnissen in den Markt wurde gestärkt: Zusätzliche Dienstleistungen unterstützen Unternehmen bei der Markteinführung ihrer Innovationen.
Mehr zu den neuerungen lesen Sie hier (Öffnet in einem neuen Tab). Oder sprechen Sie uns gerne auch direkt an.
Ihre Ansprechpartnerin
Necla Gündüz
Tel.: 0202 24807-13
guenduezwf-wuppertalde
Mittelstand Innovativ & Digital (MID)
Das Förderprogramm „Mittelstand Innovativ & Digital“ (MID) des NRW-Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen bei Investitionen in digitale Produkte und digitale Sicherheit. Mittelstand Innovativ & Digital ist in drei Programmbausteine untergliedert.
- MID-Digitalisierung: Die Förderung ermöglicht eine projektbezogene externe Unterstützung für speziell auf den Betrieb zugeschnittene Beratungs-, Entwicklungs- und Umsetzungsdienstleistungen.
- MID-Assistent*in: Mit der Einstellung einer Hochschulabsolventin oder eines Hochschulabsolventen wird der Wissenstransfer von Hochschulen in den Betrieb hinein gefördert.
- MID-Digitale Sicherheit: Ob Investitionen in IT-Schutzsoftware oder Mitarbeiterschulungen – gefördert werden Unternehmen, die sich besser gegen Internetkriminalität schützen möchten.
MID-Digitalisierung
Was wird gefördert?
Der Fokus liegt auf der Entwicklung und Weiterentwicklung neuer oder verbesserter marktfähiger digitaler Produkte, die mithilfe externer Programmierdienstleister umgesetzt werden.
Förderfähig sind dabei ausschließlich Dienstleistungen, die mindestens eine der folgenden Technologien oder Verfahren einsetzen:
- Künstliche Intelligenz
- Algorithmen des maschinellen Lernens
- Data-Mining-Verfahren
- Echtzeit- oder Hochgeschwindigkeitsverarbeitung
Wer wird gefördert?
Das Förderprogramm richtet sich an KMU aus allen Branchen:
- <250 Beschäftigte
- Jahresumsatz ≤ 50 Mio. EUR oder
- Bilanzsumme ≤ 43 Mio. EUR
Wie hoch sind die Förderquoten?
Die Förderquote liegt einheitlich bei 50%. Die maximale Förderhöhe beträgt 15.000€, während die Mindesthöhe bei 4.000 Euro festgelegt ist.
Der Antragsprozess ist zweistufig aufgebaut und beginnt mit einem Losverfahren. Dafür müssen Unternehmen sich registrieren. Bei erfolgreicher Losung muss der offizielle Förderantrag innerhalb von 28 Tagen eingereicht werden. Nicht ausgewählte Unternehmen können im Folgemonat erneut am Losverfahren teilnehmen.
MID-Assistent*in
Kleine Betriebe mit maximal 50 Mitarbeitenden, von denen höchstens fünf einen akademischen Abschluss besitzen, können sich Verstärkung holen. Hochschulabsolventen können als MID-Assistent/in projektbezogen eingestellt werden, um ein bestimmtes Digitalisierungs- oder Innovationsvorhaben umzusetzen. Auch projektbezogene Vorhaben zur Transformation zu klimaverträglichen, nachhaltigen Technologien im Unternehmen sind durch die MID-Assistent*in förderfähig.
Förderfähige Projekte:
- Digitale Projekte und Dienstleistungen
- Prototypen und MVP-Entwicklung
- Grüne Transformation
Die Förderung erfolgt als personalisierter Zuschuss zu den Personalausgaben.
- Keine MAs mit Hochschulabschluss: max. Zuschuss von 48.000€ für 2 Jahre
- Max. 5 MAs mit Hochschulabschluss: max. Zuschuss von 33.000€ für 2 Jahre
MID-Digitale Sicherheit
Bei allen Vorteilen stellen digitale Anwendungen auch ein Sicherheitsrisiko dar. Cyber-Kriminalität ist ein ernsthaftes Problem. Das Förderprogramm Mittelstand Innovativ & Digital (MID) setzt daher einen Schwerpunkt bei der digitalen Sicherheit.
Was wird gefördert?
Gefördert werden projektbezogene Ausgaben für Fremdleistungen, z.B.:
- Unternehmen können mithilfe der Förderung durch eine externe Firma eine Analyse des Ist-Zustandes ihrer IT-Sicherheit durchführen lassen.
- Es werden Schulungen der Mitarbeitenden gefördert, um diese für digitale Sicherheit zu sensibilisieren und gezielt fortzubilden.
- Die Anschaffung von Software für den IT-Basisschutz (z. B. Firewalls, Anti-Viren- und Anti-Ransom-Software sowie entsprechender Lizenzen) wird gefördert.
Die Förderquote und der Antragsprozess entsprechen den selben Rahmenbedingungen wie beim Baustein MID-Digitalisierung.
Ihre Ansprechpartnerin
Necla Gündüz
Tel.: 0202 24807-13
guenduezwf-wuppertalde
Eine Übersicht aller aktuellen Programme zum Thema Forschungs- und Innovationsförderung für kleine und mittlere Unternehmen finden Sie auch im Flyer der NRW.Innovationspartner.
